Rente im Ausland: So sorgen Sie vor

Rund um die Rente im Ausland

  • 100000 Deutsche beziehen ihre Rente im Ausland
  • In den USA leben 9000 deutsche Rentner
  • In Österreich sind es 7900
  • Fast so viele in der Schweiz: 7800
  • 6000 Rentner haben Spanien gewählt
  • Auch Frankreich, Holland und Belgien sind populär
  • Selbst in Gambia und Haiti leben deutsche Rentner
  • Es funktioniert auch umgekehrt:
  • 40000 US-Amerikaner beziehen ihre Rente in Deutschland
  • Weitaus mehr Österreicher (32000) beziehen ihre Rente in der BRD als umgekehrt
Rente im Ausland: So sorgen Sie vor

Rente im Ausland

Das Klima in Deutschland ist oft nicht gut für sogenannte Alterskrankheiten. Dann entscheiden sich Rentner, wenn es ihnen finanziell möglich ist, für einen Daueraufenthalt im Ausland. Dabei geht es natürlich auch um die Altersvorsorge. Viele Dinge sind zu beachten wenn man überlegt seinen Lebensabend fernab der Heimat in einem fremden Land zu verbringen.

Rente im europäischen Ausland

Viele Rentner möchten, wenn sie das Berufsleben abgeschlossen haben, ihre Träume verwirklichen. Sei es, dass sie als Ausländer in Deutschland gearbeitet haben und sich hier ihre Rentenanwartschaft erworben haben. Oder sei es, dass es sie als Deutscher im Alter ins Ausland zieht. In beiden Fällen ist die Auszahlung der Rente im Ausland möglich. Beliebte Ziele dabei sind die USA, Österreich, Schweiz oder Spanien. Mallorca gilt ja schon fast als weiteres Bundesland Deutschlands. Die meisten Rentner bleiben aber innerhalb von Europa. Manche, die davon träumen, im Alter im Ausland zu leben, bereiten sich schon früh darauf vor, etwa, indem sie sich Immobilien im Wunschland zulegen. Dabei muss auf die Besonderheiten des jeweiligen Landes geachtet werden. So ist der Wohnsitz beim Häuser kaufen in Österreich auch wirklich dorthin zu verlegen, sonst bekommt der Käufer erhebliche Schwierigkeiten. Die meisten Ausländer, die in Deutschland gearbeitet haben, zieht es in ihre Heimat zurück. Ausnahmen bilden die Türken, die heutzutage auch im Alter lieber in Deutschland bleiben.

Was sonst noch zu beachten ist

Wohnt ein Rentner im Ausland, ist, außer der Überweisung der Rente, noch die Krankenversicherung beziehungsweise die Pflegeversicherung zu beachten. In Deutschland sind Rentner entweder in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner versichert. Dies zieht gleichzeitig die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Pflegeversicherung nach sich. Oder sie sind freiwillig oder privat versichert. Verlegt ein Rentner seinen Wohnsitz ins Ausland, bekommt er einen Ausweis, mit dem er zum Bezug von Sachleistungen im Ausland berechtigt ist. Der dortige aushelfende Krankenversicherungsträger rechnet dann mit der deutschen Krankenversicherung ab. Anspruch besteht aber nur für Leistungen nach dem Recht des jeweiligen Wohnstaates. Bei einem Wohnsitz außerhalb des EU-Bereiches ist es besser, wenn eine private Urlaubskrankenversicherung besteht. Familienangehörige sollten bei einem Wohnortwechsel ins Ausland bedenken, dass auch in diesem Fall das Recht des Landes gilt, das heißt, es können andere Alters- oder Einkommensgrenzen gesteckt sein. Bei der Pflegeversicherung besteht eigentlich das gleiche Prinzip, nur sind die Sachleistungen, die einem in diesem Fall zustehen, oft nicht mit den Leistungen in Deutschland zu vergleichen.

Bild: panthermedia.net Thomas Lammeyer

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