Wohneigentum als Altersvorsorge

Wohneigentum als Altersvorsorge

Ist Wohneigentum als Altersvorsorge geeignet?

Heutzutage weiß keiner, wie sich die gesetzlichen Renten entwickeln und ob sie sicher sind. Viele Angebote einer privaten oder staatlichen Zusatzvorsorge sind zudem in den letzten Monaten ein wenig in Verruf geraten. Deshalb gehen die Überlegungen vieler Berufstätiger dahin, sich Wohneigentum als Altersvorsorge zuzulegen. 

Vorteile des Wohneigentums als Altersvorsorge

Die Finanzierung sollte gut durchdacht sein

Bevor Wohneigentum als Möglichkeit der Altersvorsorge infrage kommt, gehen einige Überlegungen voraus. Im Gegensatz zum monatlichen geringen Beitrag bei einer geldlichen Altersanlage ist beim Erwerb oder Bau einer Immobilie anderes in die Überlegungen einzubeziehen. So sind die monatlichen Raten bei einer Abzahlung im Vergleich zu alternativen Mietzahlungen zu sehen. Dabei sind die Kosten der Instandhaltung nicht zu vernachlässigen. Sonst kann es passieren, dass im Alter die Immobilie zwar vielleicht schuldenfrei ist, aber die Erhaltung aufgrund geringer Rentenzahlung nicht zu machen ist. Voraussetzung für die Machbarkeit ist also eine reelle Baufinanzierung. Oft ist auch eine staatliche Förderung zum Beispiel durch Riester-Rente möglich. Viele Senioren fühlen sich aber einfach besser, weil sie sich keine Gedanken über eine Miete oder einen Umzug machen müssen. Das gibt ein Gefühl der Sicherheit. Fehlt die Mietzahlung, sinken dadurch auch die Lebenshaltungskosten.

Öffentliche Förderung von Wohneigentum

Sorgenfrei: So wünschen sich die Menschen den Lebensabend

Wohneigentum ist von der Bundesregierung als zusätzliche, private Altersvorsorge anerkannt. Die staatliche Förderung erfolgt im Rahmen eines Riestervertrages. Voraussetzung dafür ist nur, dass das Haus oder die Eigentumswohnung selbst zu bewohnen ist. Ziel ist es, Senioren unabhängiger von staatlicher Hilfe in Form von Sozialleistungen zu machen. Spart der Anleger über einen Riestervertrag Geld für den Bau oder Erwerb einer Immobilie, oder zahlt er in einen Immobilienkredit mit staatlicher Förderung ein, bleibt dieses Geld steuerfrei. Erst wenn das Geld zur Auszahlung kommt, wird es versteuert. Die Steuer ist abhängig von der Einkommenssituation. Da diese im Alter meistens niedriger ist als zu Erwerbszeiten, kann es bis zur Steuerfreiheit führen. Bei einer Darlehensfinanzierung kommt es zu einer hundertprozentigen Verwendung der Fördermittel als Tilgung des Darlehens. 
Kommt es bei Auszahlung einer Riester-Rente zu steuerlichen Forderungen, gibt es zwei Alternativen. Zum einen kann sich der Schuldner für eine sofortige komplette Abzahlung der Summe entscheiden, dann sind nur noch siebzig Prozent der Kapitalsumme zu versteuern. Oder er wählt die nachgelagerte Versteuerung, bei der ein Zeitraum von 23 Jahren dafür zur Verfügung steht. Wie hoch dann die Steuer ist, entscheidet wieder die individuelle finanzielle Situation des Steuerpflichtigen.

Bild: panthermedia.net Wavebreakmedia ltd, Oleksiy Mark, Monkeybusiness Images

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